kptec cryo

Die neugegründete kptec cryo führt als Dienstleistung Kryobehandlung (bis – 192 °C) von metallischen Kundenteilen nach dem FCP (Freeze-Cycle-Processing)-Verfahren durch.

Dabei knüpft sie an die 15-jährige Erfahrung der MST GmbH an, von der sie die technischen Anlagen und das Prozess-Knowhow übernommen hat. Der frühere Geschäftsführer der MST steht als Geschäftsführer Technik der kptec cryo für die erfolgreiche Durchführung individueller Kundenprojekte und die kontrollierte Behandlung der Kundenteile im FCP-Verfahren zur Verfügung.

Das FCP-Verfahren hat Auswirkungen auf Martensit. Es bewirkt kristallographische und mikrostrukturelle Veränderungen, die zu einer Homogenisierung des Gefüges führen. Diese erhöht sowohl die Zähigkeit als auch – und hier liegt der vielleicht wichtigste Effekt – die Verschleißfestigkeit des Materials deutlich.
Erfolgreiche Anwendungen zeigen sich bei Präzisionswerkzeugen, die einem hohen Verschleiß unterliegen. Insbesondere bei Stanz- und Schmiedewerkzeugen, Messern aller Art, Zerspanungswerkzeugen und Räumwerkzeugen wurden Standzeitverbesserungen um 100% bis >500% erreicht.